Das Herzenswunschmobil erfüllt Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen Wunsch. Fahrten zu einem Lieblingsort oder zu lieben Menschen sind für Betroffene und Angehörige kostenfrei. Deshalb ist das Angebot vom BRK auf Spenden angewiesen. Auch Robert Härtl aus Fraunberg wollte zu seinem 60. Geburtstag keine Geschenke, sondern bat um Spenden. Seine Frau Christa stieß im Internet auf das Herzenswunschmobil, für das dann auch eine stattliche Summe zusammenkam. Die Härtls stockten den Betrag kurzentschlossen auf 5.000 Euro auf.
Zur Spendenübergabe wurde die Familie zum BRK eingeladen. Der zweite stellvertretende Vorsitzende Jürgen Loher sowie die Leiterin des Herzenswunschmobils Iris Menzinger berichteten über die Wunscherfüllung. "Das Rote Kreuz ist prädestiniert für diese Arbeit. Wir helfen Menschen", sagte Jürgen Loher. Gebannt hörten die Härtls zu, als Menzinger darüber berichtete, wie an Silvester, mitten im Lockdown, der Tierpark Hellabrunn zur Erfüllung eines letzten Wunsches aufgesperrt wurde. Oder auch wie der Leiter eines Fußballclubs mit einem Spieler zu Besuch kam, weil der Betroffene nicht mehr zum Stadion transportiert werden konnte. Das Herzenwunschmobil ist beim BRK für alle Helfer und Unterstützer ein Herzensprojekt. Etliche Ehrenamtliche tragen zum Gelingen bei.