Das BR Fernsehen kommt mit seiner Sendung „jetzt red i” am Mittwoch, 4. Februar, nach -Unterföhring. Das Thema des Abends: „Streit um die Erbschaftssteuer - Geht es bei uns gerecht zu?”
„Große Vermögen müssen stärker zur Kasse gebeten werden“ – mit dieser Forderung treibt die SPD die Debatte um eine Reform der Erbschaftssteuer voran. Ziel sei mehr Steuergerechtigkeit und eine fairere Verteilung der Lasten. Kritik an den Plänen der SPD kommt aus Bayern. Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker warnt, man dürfe mit höheren Steuern auf Erbschaften „weder Familienbetriebe noch deren Arbeitsplätze und die Substanz des Mittelstands aufs Spiel setzen“. Auch Handwerker und Landwirte fürchten, dass sie Teile ihrer Betriebe verkaufen müssen, um Steuern zu zahlen. Stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel? Viele Hausbesitzer sind verunsichert. Steigende Immobilienpreise haben dazu geführt, dass selbst normale Eigenheime heute hohe Werte erreichen. Was passiert, wenn das Elternhaus plötzlich als „Millionenerbe“ gilt? Droht der Verkauf des Familienheims, um die Steuerlast zu stemmen?
Gleichzeitig wächst der Druck auf den Staat: Marode Infrastruktur, steigende Sozialausgaben, Investitionen in Bildung, Verteidigung und Klimaschutz. Braucht es zur Finanzierung eine stärkere Umverteilung – etwa durch die Wiedereinführung der Vermögenssteuer? Die SPD betont: „Wer mehr hat, muss mehr beitragen.“ Kritiker entgegnen: „Die Mittelschicht zahlt schon jetzt den größten Anteil.“
Über diese und andere Fragen diskutieren bei „jetzt red i“ Bürgerinnen und Bürger live in Unterföhring mit dem Bayerischen Finanzminister Albert Füracker (CSU) und der SPD-Vorsitzenden in Bayern Ronja Endres im BR Studio, Rivastraße 1 in Unterföhring - Einlass: 19.15 Uhr, Sendungsbeginn: 20.15 Uhr Kostenlose Karten reserviert man per E-Mail: jetztredi@br.de oder unter Tel. 089/5900-25299 (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr). Mitdiskutieren unter www.facebook.com/BR24 oder per E-Mail: jetztredi@br.de