Etwa zweieinhalb Kilometer nach der Anschlussstelle Allershausen kam es auf der A9 am Mittwoch, 20. Januar, gegen 12.45 Uhr zu einem schwerwiegenden Auffahrunfall mit drei Sattelzügen.
Ein 60-jähriger Berufskraftfahrer aus Österreich musste seinen mit zwei Lkw beladenen 40 t-Autotransporter wegen Stauungen auf der rechten Fahrspur stark abbremsen. Dies realisierte ein 54-jähriger LKW-Fahrer aus der Ukraine zu spät und fuhr auf. Ein folgender dritter Lkw, gesteuert von einem 66-jährigen deutschen Berufskraftfahrer, fuhr ebenfalls auf. Der Ukrainer wurde eingeklemmt und konnte erst nach ca. eineinhalb Stunden von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Er wurde mit schwersten Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Klinikum geflogen. Nach ersten Informationen blieben die beiden anderen Lkw-Fahrer unverletzt. Zur Unfallaufnahme und Landung des Rettungshubschraubers musste die Autobahn zeitweise total gesperrt werden. Die Stauungen reichten kurzfristig bis zum Neufahrner Kreuz auf 15 Kilometer zurück. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 150.000 Euro.
Neben einem Großaufgebot an Feuerwehren, des THW war die Autobahnmeisterei München Nord, der Rettungsdienst einschließlich Hubschrauber sowie vier Streifen der VPI Freising vor Ort. Das THW Freising unterstützte zur Rettung des eingeklemmten Fahrers unter anderem mit einem Mobilkran.