Kunst und Kultur fördern

Zusammen mit seinen Parteigenossen setzt sich Alexander Gutwill, SPD Erding, für die Schaffung eines Jugendkulturpreises ein. (Foto: ar/privat)
Zusammen mit seinen Parteigenossen setzt sich Alexander Gutwill, SPD Erding, für die Schaffung eines Jugendkulturpreises ein. (Foto: ar/privat)

Geht es nach dem Wunsch der SPD-Stadtratsfraktion, so soll es in Erding bald einen Jugendkulturpreis geben. In einem Schreiben an OB Maximilian Gotz, den Stadtrat und Verwaltungschef Reinhard Böhm beantragte die SPD nun die Schaffung eines mit 500 Euro pro Jahr dotierten Jugendkulturpreises. Prämiert werden sollen damit künstlerische Aktionen und Werke aus allen kulturellen Bereichen, etwa StreetArt, Foto- oder Videokunst, Musik etc.

Der Preis soll jährlich von einer Jury, bestehend aus dem Kulturreferenten, der Jugendreferentin und dem Vorsitzenden des Kunstvereins Erding vergeben werden. Meldungen können aus der Bürgerschaft oder von den jugendlichen Künstlern (12 bis 25 Jahre) selbst kommen.

Wie Alexander Gutwill und Stefan Grabrucker (beide SPD) ausführen, sei die Förderung von Kunst und Kultur Aufgabe aller staatlichen Ebenen: „Kunst- und Kulturförderung ist in erster Linie Sache der Länder und Gemeinden. Der Bund übernimmt mit rund zwei Milliarden Euro 17 Prozent der Gesamtausgaben für Kunst und Kultur. Er ist dabei für kulturelle Einrichtungen und Projekte von nationaler Bedeutung zuständig. Dadurch trägt er bei, kulturelles Erbe zu erhalten und sorgt mit dafür, dass sich Kunst und Kultur entfalten können.“ Die Stadt als Kommune trage bereits überragend zur Förderung von Kunst und Kultur bei, in etwa durch die Angebote der Stadthalle oder die Jazz-Tage. Jedoch komme die Förderung junger Künstler derzeit noch zu kurz, wobei es gerade ein Anliegen sein solle, junge Menschen für künstlerische Betätigung zu begeistern.

Ein Preisgeld von 500 Euro sei als freiwillige Leistung darstellbar. Die SPD-Fraktion wolle dafür auf die Nachbesetzung des Postens der städtischen Referentin für Nachhaltigkeit verzichten. Diese Aufgabe sei sehr speziell auf die ehemalige Stadträtin Carina Bischke zugeschnitten gewesen, die wichtige Weichenstellungen vornehmen konnte. Die jährliche Aufwandsentschädigung für diese Tätigkeit solle in ein Preisgeld für einen Jugendkulturpreis umgewandelt werden.